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Grüne Ecken Lübecks

Moin Moin, 

Wohnt ihr hier im wunderschönen Lübeck und wollt trotzdem gerne noch das ein oder andere nachhaltige und grüne Juwel dieser Stadt entdecken? Dann schaut bei unserer Facebook-Seite https://de-de.facebook.com/gjluebeck/ vorbei, wo wir euch im letzten Monat bereits jeden Sonntag die „Grünen Ecken Lübecks“ vorgestellt haben. In dieser Social Media Aktion wurden unter anderem der Demeterhof, der Shirts for life Laden und das Antiquariat in der Fleischahuerstraße vorgestellt. Außerdem haben wir euch gezeigt, wie man leckeren Löwenzahnsirup selber macht! Die Aktion geht im Juni noch weiter und es warten weitere Geheimtipps unserer Lieblingshansestadt auf euch. 

Stay green!

Eure GJ HL


PM: Große Beteiligung an bunter Aktion gegen Rassismus

An einer Aktion der Grünen Jugend Lübeck unter dem Motto "Bunt gegen Braun" haben sich am Mittwochnachmittag mehrere hundert Menschen beteiligt. Mit bunten Handabdrücken bekundeten sie ihre Solidarität mit den  Geflüchteten und setzten so ein deutliches Zeichen gegen den Rassismus.
Hierzu erklärt Jette Peters, Sprecherin der GJ Lübeck: "Wir sind begeistert davon, wie viele Leute mitgemacht und sich über unsere Aktion gefreut haben! Am Ende haben wir über 400 Handabdrücke gezählt, die jetzt zusammen mit vielen anderen Solidaritätsbekundungen in vielen verschiedenen Sprachen eine insgesamt 45 Meter lange Tapetenbahn füllen."
Simon Thiessen, Mitorganisator der Aktion, ergänzt: "Ziel unserer Aktion war es, den fast täglich neuen Nachrichten über Ausbrüche rassistisch motivierter Gewalt ein großes, positives Zeichen der Flüchtlingssolidarität entgegenzustellen. Die Vielzahl an Passant*innen, die mitgemacht haben bestätigt die Theorie: Auf jede*n Rassist*in kommt eine Vielzahl an Personen, die Flüchtlinge hier Willkommen heißen!" 
Wem die bunt bemalte Tapete jetzt gespendet werden soll, steht noch nicht fest. Aber wer eine gute Idee hat, wo sie als bunter Willkommensgruß möglichst viele Geflüchtete erreicht, kann sich unter  kontakt@gj-luebeck.de gerne bei der Grünen Jugend melden.


Ich bin ja kein Rassist, aber...

Freital, Heidenau und jetzt gerade wieder ein Brandanschlag auf eine geplante Geflüchtetenunterkunft in Stötteritz bei Leipzig - Deutschland zeigt sich mal wieder von seiner hässlichsten Seite!

Berichte über rassistisch motivierte Gewalt gehören zur Tagesordnung in den Nachrichten und trotzdem gibt es kaum klare Positionierungen seitens vieler Politiker*innen gegen die rassistische Hetze. Stattdessen kommen diese von Till Schweiger, Joko und Klaas. Umso trauriger ist es, dass Monika Lazar, Bundestagsabgeordnete der Grünen und zudem Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus, den Auftritt der Antifa in Heidenau „suboptimal“ nennt. Zwar ist ihr Bedauern, dass sich nicht die breite Masse solidarisiere, verständlich, aber gerade deshalb sollten wir alle froh sein, dass es überhaupt jemand tut und sich dem rassistischen Mob in Heidenau entgegenstellt.

Ich persönlich finde den Auftritt der Antifa daher eher lobenswert als „suboptimal“.

Liebe Leute, wir wollen den „Nein-zum-Heim“-Sager*innen, „besorgten Bürger*innen“ und sonstigen Rechtspopulist*innen nicht noch mehr Chancen geben ihre Stimmung weiter zu verbreiten! Wir verurteilen Fremdenhass! Wir heißen Geflüchtete willkommen!

Eure Sprecherin Mara


Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie!

Heute ist internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie!

Jedes Jahr wird am 17.5. weltweit an diesen Tag vor 25 Jahren gedacht, an dem die WHO Homosexualität von der Liste der Krankheiten genommen hat. Zudem erinnert das Datum an den ehemaligen deutschen Paragraphen §175, nach dem Homosexualität strafbar war.

Wir möchten auf diesen Tag aufmerksam machen, indem wir in der Innenstadt gegen 13 Uhr kleine Buttons verteilen. Denn wir fordern eine offene Gesellschaft, die sich über eine Heteronormativität hinwegsetzt! Wir sind der Meinung: Liebe kennt kein Geschlecht und jeder hat das Recht sein/ihr* Geschlecht selbst zu bestimmen/zu wechseln/oder sich einer Definition vollkommen zu entziehen. Dies soll weltweit und an jeden Tag (neben dem 17.5.) tolleriert und akzeptiert werden.

Seid ihr auch dieser Meinung? Der Lübecker CSD e.V veranstaltet um 18 Uhr einen RainbowFlashmob bei dem wir natürlich auch dabei sein werden.
Und kommt mittags kurz in der Innenstadt vorbei und holt euch einen Button ab!


Aufruf zum Protest gegen das G7-Außenministertreffen

Auf Einladung von Frank-Walter Steinmeier und mit Zustimmung durch Bürgermeister Bernd Saxe findet am 14. und 15. April in Lübeck das G7-Außenministertreffen statt. Im noch nicht eröffneten Hansemuseum auf der Altstadtinsel wollen die Außenminister der mächtigsten und reichsten Industrienationen – so heißt es - für die drängenden Fragen der Welt Antworten entwickeln. Wir, die Grüne Jugend Lübeck, kritisieren dieses Treffen in vielerlei Hinsicht!

Dazu gehören die unverhältnismäßigen Sicherheitsmaßnahmen, die besonders nach 9/11 stark zugenommen haben. Anstatt die Gipfel samt vorbereitender Treffen an Orten mit bereits existierender entsprechender Infrastruktur stattfinden zu lassen, touren diese wie ein Wanderzirkus durch aufwändig herzurichtende Orte wie Lübeck und das Schloss Elmau. Die damit verbundenen Kosten in mehrstelliger Millionenhöhe und die Einschränkungen für die in keiner Weise befragte Zivilbevölkerung sind nicht zu rechtfertigen. Einen vermeintlichen Werbeeffekt oder Imagegewinn für den Veranstaltungsort stellen wir in Frage.
Der G8 Gipfel, der im Jahr 2007 in Heiligendamm stattfand, kostete beispielsweise 92 Millionen Euro – der Tagungsort, Grand Hotel Kempinski war wenige Jahre später  insolvent. In Lübeck wird allein der Polizeieinsatz voraussichtlich 11 Millionen Euro verschlingen – bezahlt von Land und Bund. Überzeugt sind wir davon, dass es bei solchen Zusammenkünften in erster Linie um die Demonstration und den Erhalt von Macht geht.

Darüber hinaus fehlt den G7-Gipfeln jegliche demokratische Legitimation. Sicherlich, die Regierungen der teilnehmenden Länder sind alle mehr oder weniger demokratisch gewählt, doch ihre Legitimation für die obendrein intransparent gefällten Entscheidungen über global relevante Fragen begründen sie lediglich mit ihrer wirtschaftlichen Stärke. Und auch diese Legitimation ist etwa angesichts aufstrebender und dennoch nicht vertretener Länder wie China nicht mehr gegeben. Mit dem junggrünen Ziel einer demokratischen Weltordnung und gerechten Welthandelspolitik sind diese Treffen somit nicht vereinbar. Aus geographischer Sicht stehen die G7 zudem für eine ungerechte Manifestierung der wirtschaftlichen und militärischen Macht des globalen Nordens über den Rest der Welt. Wir fordern die G7 daher dazu auf, sich für die Schaffung einer tatsächlich demokratischen Institution einzusetzen, die die bestehenden und aufkommende Probleme mit den betroffenen Staaten gemeinsam zu lösen versucht und nicht über deren Köpfe hinweg zum eigenen Vorteil entscheidet.

Doch selbst mit demokratischer Legitimierung des Treffens bliebe die Politik der G7 zu betrachten. Nicht zuletzt aufgrund der mangelnden Beteiligung betroffener Staaten und Regionen ist diese als weitestgehend erfolglos zu beurteilen. Egal, ob es um Fragen einer nachhaltigen globalen Entwicklung, verbindlicher Klimaziele, der Chancengleichheit oder der Friedenspolitik geht: Der Zustand unserer Welt verdeutlicht, dass es den G7 an Kompetenz, Willen und Verantwortungsbewusstsein fehlt, um in diesen Bereichen wirkliche Erfolge zu erzielen. Im Gegenteil sind die G7 Staaten maßgebliche Verursacher von Umwelt- und Klimazerstörung allein durch die weltweit höchsten CO2-Ausstöße dieser Länder. Obendrein werden mit einzelnen Abkommen wie TTIP, TISA und CETA die Interessen der Großkonzerne zulasten unserer Demokratien verfolgt und rechtlich weiter ausgebaut.  Die G7 gehören zu den Staaten mit dem höchsten Ressourcenverbrauch und plündern hierfür Länder des Südens, deren Bevölkerung trotz teilweise reicher Rohstoffvorkommen verarmt oder in Kriege verwickelt ist. Auch bei Waffenexporten liegen die USA und Deutschland mit Russland vorn, gefolgt von Frankreich. Die Auswirkungen dieser Politik verursachen über 50 Millionen Flüchtlinge weltweit. Die Flüchtlingsabwehr an den EU Außengrenzen durch die Agentur Frontex lässt sich die EU jährlich rd. 90 Millionen Euro kosten. Die erfolgreiche Seenotrettung Mare Nostrum wurde hingegen aus Kostengründen nicht weitergeführt, so dass sich das Massensterben (lassen) im Mittelmeer fortsetzt. Wir fordern die G7 dazu auf, ihrer Verantwortung endlich gerecht zu werden und tatsächlich zielführende Lösungsstrategien für die Probleme von Großteilen aller Menschen zu entwickeln und diese selbst zu verfolgen.

Mit der Zugehörigkeit der Grünen Jugend Lübeck zum Stop-G7-Bündnis drücken wir unsere Solidarität mit den vielfältigen Protesten und der Organisation dieser aus. Wir freuen uns zudem sehr, dass dank unseres erfolgreichen Antrags auf der letzten Mitgliederversammlung jetzt auch der Lübecker Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN dem Bündnis beigetreten ist. Auch wir rufen nun alle Befürworter einer nachhaltigen und gerechten globalen Entwicklung unserer Erde zur Teilnahme an den Demonstrationen auf. Gleichzeitig verurteilen wir gewalttätige Eskalationen aufs Schärfste! Auf der einen Seite darf von der Polizei keine Provokation ausgehen. Das Überschreiten ihrer Befugnisse bei gleichzeitigem Vermeiden von Kontrolle zerstört das Vertrauen der Bürger*innen in die Sicherheitskräfte und führt niemals zur Deeskalation. Auf der anderen Seite darf insbesondere die gegen Menschen gerichtete Gewalt auch nie ein Mittel des Protests sein. Stattdessen sollte das Ziel aller Teilnehmer*innen das friedliche Anbringen einer gleichwohl scharfen und dabei differenzierten, inhaltlichen Kritik sein. Die Dokumentation des Ablaufs aller Proteste soll eine differenzierte Berichterstattung über die Verursacher von hoffentlich nicht eintretenden Ausschreitungen ermöglichen. Hierfür fordern wir, unabhängige Beobachter mit allen nötigen Mitteln und Befugnissen auszustatten.


Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute vor 70 Jahren, am 27.01.1945, wurden die Inhaftierten des Konzentrationslagers Auschwitz befreit. Wir gedenken den Opfern des Nationalsozialismus. Sowohl die rassistisch motivierten Brandanschläge der 90er Jahre, als auch die nicht zu übersehenden fremdenfeindlichen Stimmen in der heutigen Öffentlichkeit machen es notwendig, sich heute wie auch in Zukunft eindeutig gegen rechte Gesinnungen zu stellen.


Grüne Jugend Lübeck diskutierte über Gentechnik

Mit etwa 40 Teilnehmer*innen und Professor Christoph Rehmann-Sutter vom IMGWF sowie Malte Krüger aus dem Landesvorstand der GJSH diskutierte die Grüne Jugend Lübeck am 17.01. über Gentechnik und synthetische Biologie. Das Ziel, sich mal etwas differenzierter mit der Gentechnik zu beschäftigen dürfte damit erreicht sein, besonders was die für die bisherige Debatte maßgeblichen Kontra-Punkte angeht. So ist Gentechnik viel stärker negativ in der Öffentlichkeit präsent, als etwa konventionelle Züchtung. Dabei zählt zu konventioneller Züchtung auch die gängige Praxis, Erbgut radioaktiv zu bestrahlen um so die Mutationsrate zu steigern. Dies nur als Punkt, der zeigt: Das Thema verlangt danach, dass mensch sich kritisch damit auseinandersetzt.


Stopp G7 in Lübeck - und anderswo

Die G7 als Zusammenschluss der sieben mächtigsten Nationen stehen für eine Politik des Neoliberalismus und Militarismus, die unseren Vorstellungen von einer demokratischen, ökologischen, sozialen und gewaltfreien Welt widerspricht.
Darum, und weil wir nicht hinnehmen wollen, dass für das G7-Außenministertreffen in Lübeck die Rechte der hier lebenden Bevölkerung eingeschränkt werden, beteiligen wir uns am Protest!


Mehr dazu auf hl-live.de und unter stop-g7-luebeck.info


Offener Brief: Keine GRÜNE Zustimmung zur Verschärfung des Asylrechts!

Kein Mensch ist illegalZahlreiche Landesverbände und Basisgruppen der GRÜNEN JUGEND fordern in einem Offenen Brief die Bundesratsmitglieder von Bündnis 90/Die Grünen auf, am 19. September gegen eine Gesetzesvorlage zu stimmen, mit der Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien zu "sicheren Herkunftsstaaten" erklärt werden sollen. Damit soll die Abschiebung von Geflüchteten, insbesondere von Roma, in die Staaten erleichtert werden, aus denen sie oft aufgrund von Armut, einem weit verbreiteten antiziganistischen Rassismus und damit einhergehender struktureller Diskriminierung geflohen sind.
Dieses, von vielen Flüchtlingsorganisationen wie Pro Asyl scharf kritisierte Ansinnen wird auch von der GRÜNEN JUGEND strikt abgelehnt.

Der Offene Brief kann weiterhin per Mail an goettingen@gj-nds.de unterstützt werden.

 

Offener Brief: Keine GRÜNE Zustimmung zur Verschärfung des Asylrechts!

Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien sind keine sicheren Herkunftsstaaten! Ob sie dennoch per Gesetz zu solchen erklärt werden, entscheidet sich am 19. September im Bundesrat. Entscheidend dabei wird sein, wie sich die Bundesländer mit grüner Regierungsbeteiligung positionieren. Wir, die unterzeichnenden Organe der GRÜNEN JUGEND, fordern die Vertreter*innen von Bündnis 90/Die Grünen im Bundesrat auf, den Gesetzesvorschlag abzulehnen. Dass im Gegenzug Erleichterungen für andere Geflüchtete angeboten werden, ist ein fauler Kompromiss. Das Unrecht, das den Einen angetan wird, wird niemals durch das Recht aufgewogen, welches man den Anderen zugesteht.

Roma sind die am stärksten benachteiligte Minderheit in Europa.

So äußerte sich das EU-Parlament in einer Entschließung zur Lage der Roma, welche von der Gesetzesänderung besonders betroffen wären. Sogar die dem Gesetzesentwurf angefügten Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass Minderheiten in den angeblich sicheren Herkunftsländern nicht zu leugnende gesellschaftliche Diskriminierung erfahren. Auch schlechter Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung sind Folgen eines weit verbreiteten, antiziganistischen Rassismus. Das vorliegenden Gesetz erkennt diese Realitäten jedoch nicht als asylrelevante Verfolgung an. Die beschriebenen Umstände werden damit faktisch für bedeutungslos erklärt. Hier offenbart sich ein menschenfeindlicher politischer Wille, dessen einziges Ziel es ist, möglichst wenig Geflüchtete aus diesen Ländern aufzunehmen.

Armut und Diskriminierung nicht als Fluchtgründe anerkannt

Abschreckung ist das erklärte Ziel der Gesetzesänderung und zieht sich wie ein roter Faden durch die Asylpolitik der letzten Jahrzehnte. Armut und Diskriminierung werden nicht als Fluchtgründe anerkannt, obwohl Leben und Existenz der Geflüchteten vielfach bedroht sind. Hieraus resultiert auch die äußerst niedrige Anzahl erfolgreicher Asylanträge aus diesen Ländern. Diese ist ein Indikator für interessengeleitete und nicht an Menschlichkeit orientierte Entscheidungskriterien im Asylrecht. Sie ist kein Beweis für eine hohe Anzahl unbegründeter Anträge und damit als Argumentationsstütze für die angebliche Sicherheit dieser Herkunftsstaaten nicht geeignet.

Asylrecht ist Menschenrecht – kein Gnadenrecht!

Bei der Asylrechtsdebatte geht es nicht um Großzügigkeit. Das Asylrecht ist Menschenrecht und lässt sich damit nicht durch Kompromisse gegen andere Rechte abwiegen. Das Recht auf Asyl ist als Lehre aus dem Nationalsozialismus gezogen und ins Grundgesetz geschrieben worden. Deshalb verbietet sich jede Einschränkung dieses Grundrechts. Im aktuellen Fall gerade auch vor dem Hintergrund der Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma während der NS-Zeit.

Unsere Forderung an die Grünen ist die Ablehnung des konkreten Gesetzesentwurfs. Wir erwarten ebenso ihren Einsatz für die Anerkennung von Armut und gesellschaftlicher Diskriminierung als Fluchtgründe. Darüber hinaus fordern wir die Rücknahme der faktischen Abschaffung des Rechts auf Asyl, die durch die Grundgesetzänderung 1993 erfolgt ist.

Unterzeichner*innen:
http://gj-goettingen.de/offener-brief-keine-gruene-zustimmung-zur-verschaerfung-des-asylrechts/

Quellen und weitere Infos:

Die Gesetzesvorlage für den Bundesrat:
http://www.bundesrat.de/drs.html?id=183-14

taz-Artikel „Ein unmoralisches Angebot“:
http://www.taz.de/Reformierung-des-Fluechtlingsrechts/!142417/

Entschließung des EU-Parlaments zur Lage der Roma:
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2010-0312+0+DOC+XML+V0//DE

Ergebnisse der MIDIS-Studie:
http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra_uploads/413-EU-MIDIS_ROMA_DE.pdf

Stellungnahme und Rechtsgutachten von Pro Asyl:
http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/gesetzentwurf_zu_sicheren_herkunftsstaaten_verharmlosend_und_irrefuehrend/

PM des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma:
http://zentralrat.sintiundroma.de/content/downloads/presseschau/324.pdf

Die aktuellen Asylstatistiken:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/201406-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFil


Lübecker CSD 2014: Für eine vielfältige, offene und tolerante Gesellschaft!

Grüne Jugend beim Lübecker CSD 2014Am Samstag den 16.08. fand wieder der alljährliche Lübecker Christopher-Street-Day statt, bei dem wir selbstverständlich auch dabei waren - denn jeder sollte sich unabhängig von seinem Geschlecht oder seiner sexuellen Orientierung frei entfalten können, ohne dafür durch den Staat benachteiligt oder von der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden. Solange das, was selbstverständlich sein sollte, noch nicht selbstverständlich ist, werden wir weiter für eine vielfältige, offene und tolerante Gesellschaft kämpfen!


Grüne Jugend Lübeck - jetzt auch auf Facebook

Wir sind ab sofort auch auf Facebook unter der Adresse www.facebook.com/gjluebeck zu finden. Sofern ihr auf Facebook angemeldet seid, seid ihr herzlich eingeladen unserer Seite dort zu folgen um so stets über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden zu bleiben.
Selbstverständlich erhaltet ihr auch über unsere Website weiterhin alle wichtigen Infos.


Grüne Jugend Lübeck für bewussteren Konsum

Weihnachten steht kurz bevor und wie jedes Jahr sind wir fleißig dabei, Geschenke zu besorgen. Dies nimmt die Grüne Jugend zum Anlass, um zwischen dem 18.12. und dem 22.12.2013 für bewussten Konsum zu werben:

,,In den letzten Wochen und Monaten vor den Festtagen klingeln die Kassen wie zu sonst keiner anderen Zeit im Jahr, die Läden machen in der Vorweihnachtszeit einen Großteil ihres Jahresumsatzes. Doch der Kaufrausch hat seine Schattenseiten:

Internationale Unternehmen konkurrieren um immer niedrigere Preise. Der Zwang zu Kostensenkungen führt zu Massenproduktionen in „Billiglohnländern“. Dies geht oft mit geringer Qualität, schlechten Arbeitsbedingungen und negativen Umweltauswirkungen einher.Mit unseren konsumkritischen Aktionen wollen wir die Menschen dazu anregen, beim Einkaufen vermehrt auf ihr Kaufverhalten zu achten. Längerfristig bringt es uns mehr, etwas zu kaufen, was lange hält, anstatt sich an Billigprodukten zu vergreifen, die nach kurzer Zeit nicht mehr zu gebrauchen sind (und erneut durch Billigprodukte ersetzt werden).

Aber auch bei Anschaffungen wie dem Weihnachtsbraten sollten wir zweimal überlegen, bevor wir zugreifen. Muss es jedes Jahr die Weihnachtsgans aus billiger Massentierhaltung sein? Oder kaufe ich lieber Fleisch aus Freilandhaltung bzw. verzichte einmal ganz auf den traditionellen Braten? Das alles sind Fragen, die wir uns, gerade während der Weihnachtszeit, unbedingt stellen sollten und auf die wir als konsumkritischer Verband aufmerksam machen wollen.

In dem Sinne wünscht die Grüne Jugend Lübeck frohe, konsumkritische Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!''


Pressemitteilung: Grüne Jugend Lübeck fordert eine nachhaltige Planung und Nutzung der nördlichen Wallhalbinsel

Das Projekt Kailine, das für die Bebauung der nördlichen Wallhalbinsel geplant ist, birgt viele Risiken, die Sanierung und Umnutzung der Schuppen jedoch viele Chancen.

Die Grüne Jugend Lübeck fordert langfristige Verträge für die Pächter, denn die Bereitschaft höhere Pacht zu zahlen und selbst in die Gebäude zu investieren würde steigen.

Als sinnvoll erachtet wird ein Interessenbekundungsverfahren um herauszufinden, für welche Schuppen es Interessenten gibt und was diese dort planen. Daraufhin könnte die Stadt die Schuppen nacheinander sanieren, ausbauen und verpachten, gegebenenfalls mithilfe von Fördergeldern und bei deutlich geringerem finanziellem Risiko.

Zusätzlich wird eine Bürgerbeteiligung in Form von Workshops gefordert, sodass die Bürger in die weitere Entwicklung eingebunden werden können.

Im letzten Bürgerschaftsbeschluss ist leider immer noch keine Bürgerbeteiligung enthalten. Stattdessen wird ein „wirtschaftlich tragfähiges Konzept“ gefordert, in dem die Stadt laut SPD kein Geld investieren darf. Sollte so ein Konzept nicht in den nächsten zwei Jahren vorliegen, könnten die Schuppen sofort und ohne weiteren Beschluss abgerissen werden.

„Diese Forderung wird allerdings beim Projekt Kailine nicht erfüllt. Die Stadt tritt hier mit 11,5 Millionen Euro in Vorleistung, bezahlt z.B. den Abriss, die Flächenräumung, die Bodensanierung, die neue Asphaltstraße und geht somit ein großes finanzielles Risiko ein.  Bis 2020 hofft die Stadt auf Verkaufserlöse von 14,3 Millionen Euro. Nach Abzug der Finanzierungskosten hofft die Stadt also auf ein einmaliges Projektergebnis von 2,46 Millionen Euro“, erläutert Robert Hamelau, Mitglied der Grünen Jugend Lübeck und der Projektgruppe Initiative Hafenschuppen (PIH).

„Ob diese Summe erzielt wird, ist jedoch fragwürdig. Seit 10 Jahren versucht die Stadt die Fläche des ehemaligen Schuppen E zwischen Media Docks und der Drehbrücke zu verkaufen, bis heute gab es keinen einzigen Interessenten.  Allerdings gibt es seit 10 Jahren Interessenten für den Schuppen F, die dort eine Messehalle betreiben möchten. Da die Stadt sich aber bis heute weigert Schuppen zu vermarkten oder den jetzigen Pächtern langfristige Verträge anzubieten, entgehen ihr potenzielle Einnahmen.“

„Das Abreißen der historischen Schuppen gilt es unbedingt zu verhindern. Das Bebauen dieses Geländes mit Luxuswohnungen ist aus gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht fragwürdig“, ergänzt Simon Thiessen, Sprecher der Grünen Jugend Lübeck.


Grüne Jugend Lübeck lädt zu Fachgespräch über Wahlaltergrenzen

Die Grüne Jugend Lübeck lädt alle Interessierten herzlich diesen Mittwoch zu einem Fachgespräch über die derzeitige Situation der geltenden Wahlaltergrenzen und Varianten eines neuen Wahlrechts ein. Diskutiert wird die Absenkung des Wahlalters bis hin zu einer kompletten Abschaffung der Wahlaltergrenzen. Eingeladen sind Georg Jaehnig von der Organisation K.R.Ä.T.Z.Ä. aus Berlin und Rasmus Andresen, Vize-Fraktionsvorsitzender der Grünen Landtagsfraktion. Die Diskussion findet am Mittwoch, den 18.04.2012 ab 17 Uhr in der Diele in der Mengstraße 41 statt.

Die Grüne Jugend Lübeck hat in dieser Woche eine Kampagne gestartet, um Jugendliche unter 18 Jahren die Möglichkeit zu geben, gegen die derzeit bestehende Wahlaltergrenze zu protestieren. Mit Postkarten können die Jugendlichen mit einem symbolischen Widerspruch gegen das bestehende Wahlverzeichnis ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass auch Jugendliche unter 18 Jahren am Wahlgeschehen teilnehmen möchten. Wer teilnehmen möchte findet weitere Informationen auf der Kampagnenhomepage unter wahlrecht.gj-luebeck.de.


Grüne Jugend warb für Wechsel zum Ökostrom

Mit einem Informationsstand in der Breiten Straße vor der Commerzbank warb die Grüne Jugend Lübeck (GJHL) am Donnerstag, den 13. Oktober, dafür, auf ökologischen Strom umzustellen.

"Besonders nach dem jetzt vereinbarten Atomausstieg ist es wichtig, mit einem Wechsel auf Ökostrom den Ausbau der erneuerbaren Energien nachhaltig zu fördern", meint Eyke Bittner, Energieexperte der GJHL. Angesichts der in den nächsten Jahren zu ersetzenden Kraftwerksleistungen muss jetzt verhindert werden, dass es zu einer Renaissance der Kohlekraft in Deutschland kommt. Die Grüne Jugend bot an, direkt am Informationsstand berechnen zu lassen, wie viel der Wechsel zum Ökostrom tatsächlich kostet. "Dies sind oft nur wenige Euro im Monat", weiß Matthias Ernst, Schatzmeister der GJHL.

Weitere Informationen zum Thema Ökostromwechsel gibt es hier: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/


Merkel kommt nach Lübeck. Wir sagen: Abschalten!

Zum bevorstehenden Besuch von Angela Merkel in Lübeck erklärt das Lübecker Anti-Atom-Bündnis:
"Am 20. Oktober 2010 kommt Bundeskanzlerin Merkel zu einer CDU-Veranstaltung in die Musik- und Kongresshalle. Wir werden da sein, um ihr zu zeigen, was wir von ihrer Atompolitik halten. Wenn die Regierung glaubt, den Willen der Mehrheit der Bevölkerung in der Atomfrage einfach ignorieren zu können, dann müssen wir eben noch häufiger, noch zahlreicher und noch deutlicher protestieren!
Kommt alle am Mittwoch, 20.10.2010 um 17.30 zur MuK in die Willy-Brandt-Allee.
Bringt Transparente, Trillerpfeifen und Vuvuzelas mit – damit Angela Merkel uns nicht übersehen und überhören kann!"

Anti-Atom-Bündnis Lübeck: http://www.anti-atom-luebeck.de/


Kämpfe für Lübecks Uni - Fahre nach Kiel!

Lübeck kämpft für seine UniDie Universität zu Lübeck kämpft um ihr Überleben, nachdem die Landesregierung angekündigt hat, das Medizinstudium aus Lübeck abziehen und in Kiel konzentrieren zu wollen. Für die Lübecker Universität wäre dies der Todesstoß, da die sehr kleine Universität ihre anderen Studienfächer eng mit der Medizin verknüpft hat. Lübeck ist jedoch ein Zentrum für die Medizintechnikbranche, die darauf angewiesen ist, auf kurzem Wege ihre Entwicklungen mit den Leuten, die sie in der Praxis anwenden sollen, abzustimmen. Es ist für Lübeck somit nicht hinzunehmen auf die MedizinerInnenausbildung zu verzichten. Zumal die Lübecker Universität eine der besten MedizinerInnenausbildung in Deutschland bietet.

Die GRÜNE JUGEND kämpft mit den Studierenden und Beschäftigten der Universität und des UKSH für dessen Erhalt in Lübeck. Somit rufen auch wir zur zahlreichen Teilnahme an der Demonstration am 16. Juni ab 15 Uhr vom Kieler Hauptbahnhof auf. Kommt zahlreich und zeigt, dass Lübeck sich die Universität nicht einfach wegnehmen lässt! Alle Infos zu Sonderbussen und zur Sache findet ihr bei: Lübeck kämpft


Grüne Jugend: „Am Sonntag mit Nein stimmen!“

Die Grüne Jugend fordert alle wahlberechtigten LübeckerInnen auf, beim bevorstehenden Bürgerentscheid am Sonntag mit Nein abzustimmen. Gerade Billigairlines wie Ryanair tragen mit ihren Lockpreisen zu spontanen Gelegenheitsflügen ohne wirklichen Bedarf bei und erhöhen so das generelle Luftfahrtaufkommen. „Es kann doch nicht sein, dass die Hansestadt Lübeck Flüge in die ganze Welt finanziell fördert, während ein Flug nach Stansted kaum teurer ist als die Busfahrt nach Travemünde!“, so Matthias Ernst, Schatzmeister der Grünen Jugend Lübeck. Angesichts des sich abzeichnenden Klimawandels ist dieser Zustand geradezu absurd.

So manches Argument der Flughafen-Fans erweist sich bei näherem Hinsehen als nicht haltbar: Am Mittwoch erklärte etwa die Junge Union, Lübeck drohe ohne Flughafen ein Rückfall ins Mittelalter. Laura Skandy, Sprecherin der Grünen Jugend Lübeck, entgegnet: „Die soziale Kälte, die Lübeck droht, falls weiter Geld für den Flughafen zum Fenster hinausgeworfen wird, entspricht eher den Lebensumständen im mittelalterlichen Lübeck. Die Junge Union verkennt, dass Busse, Autos, Züge, Fähren und auch Fahrräder im Mittelalter nicht zum Lübecker Stadtbild gehörten. Gerade diese Verkehrsträger sind es, die den überwältigenden Anteil der Touristen nach Lübeck befördern.“

Informationen zum bevorstehenden BürgerInnenentscheid über den Flughafen Lübeck gibt es auf folgenden Seiten:

Zum Bündnis 'NEIN zum Flughafenausbau'
Informationen der Grünen rund um den Flughafen


Grüne Jugend zeigte: The Age of Stupid

Die Grüne Jugend zeigte am 3. Dezember im Kommunalen Kino Lübeck (Mengstr. 35) den britischen Film „The Age of Stupid“. Anlass war die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Aus dem Jahr 2055 wird auf die Geschehnisse in unserer Zeit zurück geblickt, die den Klimawandel noch hätten begrenzen können. Ja, wenn man nur gewollt hätte!

Der Film erzählt die Geschichten von einem Helfer nach Hurrikan Katrina, einem indischen Geschäftsmann, der eine Billigfluglinie aufbaut, einer irakischen Familie, die wegen des Krieges nach Jordanien geflohen ist, einer englischen Familie, die einen schmelzenden Gletscher in Frankreich besucht und deren Vater Windräder auf seinem Land aufstellen möchte, sowie die Geschichte einer nigerianischen Frau, die Ärztin werden möchte.


Grüne Jugend in Berlin gegen Atomkraft

Am 5. September hat die Grüne Jugend an der Anti-AKW-Demo in Berlin teilgenommen.

Die Stimmung auf der Demo war gut, und so hatte nicht nur Flat Eric, sondern auch wir jede Menge Spaß.

Insgesamt haben sich über 50.000 Menschen an der Demonstration beteiligt. Sie kamen aus den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft, aber es waren auch auffällig viele Grüne unter den Demonstranten.


Krümmel-Monster in der Lübecker Altstadt

Mit einer nicht ganz ernst gemeinten Aktion hat die Grüne Jugend Lübeck am Samstag, den 11. Juli, in der Innenstadt für Aufsehen gesorgt. So zog ein Vattenfall-Manager mit einem Krümmelmonster-Maskottchen durch die Innenstadt und fragte Passanten, ob sie bereit wären, einem kleinen Reaktor in ihrem Garten Obdach zu bieten.

Die Lübecker Bevölkerung reagierte mit deutlicher Ablehnung, mehr Zuspruch erhielt jedoch der zeitgleich mit der Aktion verteilte Flyer zum Ökostromwechsel. „Wer so einen Pannenreaktor wie in Krümmel nicht vor seiner eigenen Tür haben möchte, sollte auch privat den Atomausstieg vollziehen und zum Ökostrom wechseln!“, kommentiert Piet Karwath, Sprecher der Grünen Jugend Lübeck, die Aktion. Generell gelte jedoch, dass es jetzt in der Verantwortung der Politik liege, die Grundlagen dafür zu schaffen, dass Pannenreaktoren wie in Krümmel endgültig stillgelegt werden.


Grüne Jugend zeigte: WE FEED THE WORLD

Die Grüne Jugend zeigte am 19. November im Kommunalen Kino Lübeck (Mengstr. 35) den Film „WE FEED THE WORLD – ESSEN GLOBAL“ von Erwin Wagenhofer. Eintritt war kostenlos. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und eine Wiederholung mit einem anderen Film wird in Erwägung gezogen.

Der Film zeigt eindrucksvoll die Paradoxien unserer Lebensmittelversorgung, in der z.B. Tag für Tag in Wien genau so viel Brot vernichtet wie in Graz verbraucht wird. Jede Europäerin und jeder Europäer isst jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

WE FEED THE WORLD – ESSEN GLOBAL ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse – ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern und Fernfahrern auch Jean Ziegler und der Produktionsleiter von Pioneer Rumänien sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestle International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.


Grüne Jugend veranstaltete ein Jugendforum "Autofreie Innenstadt"

Am 25. Oktober 2007 hat die GRÜNE JUGEND Hansestadt Lübeck ein Jugendforum Autofreie Innenstadt veranstaltet. Zusammen mit BürgerInnen dieser Stadt haben wir uns den Problemen und Chancen einer Autofreien Innenstadt in Lübeck gestellt. Die Arbeitsergebnisse haben Einzug ins Kommunalwahlprogramm der Grünen erhalten.

Veranstaltungsankündigung:

Wer in Deutschland das Auto aus der Stadt aussperren möchte, muss sich einiges anhören. Wie bekommt die Oma ihre Einkäufe nach Hause? Wie wird die schwangere Frau möglichst schnell ins Krankenhaus gefahren? Wie komme ich nachts wenn kein Bus mehr fährt noch irgendwo hin? Das alles sind Fragen, auf die man Antworten geben können muss, wenn man mit seinem Anliegen ernst genommen werden möchte.

Deswegen wollen wir in einem Workshop mit jungen Lübeckerinnen und Lübeckern ein ausführliches Konzept für eine Autofreie Innenstadt entwickeln.

Wie soll die überhaupt aussehen? Welche Ausnahmen sollten gelten? Wie kommen die Leute trotzdem noch bequem zum Einkaufen und ihre Einkäufe nach Hause? Nur einige der Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen. Wir hoffen auf viele innovative Ideen für eine neue Vision einer Autofreien Altstadt in Lübeck. Eingeladen ist jedeR, der/die sich jung genug fühlt und Spaß daran hat, neue Wege zu denken.

Jugendforum Autofreie Innenstadt

Am 25. Oktober um 17 Uhr im Haus Akzent (Hüxstr. 83-85 / Zugang über das Tor von Haus.Nr. 79)


Herrentunnel bleibt Radfahrer-Katastrophe

Die Grüne Jugend veröffentlichte eine Pressemitteilung zu der Ankündigung, den Busshuttle, der Radfahrer und Fußgänger durch den privaten Herrentunnel transportiert, wieder einzuschränken.

Für uns ist es nicht hinnehmbar, das Fahrradfahrer die Leidtragenden sein sollen, wenn nicht ausreichend Autofahrer den Tunnel nutzen.


Aktionstag zum 20. Jahrestag Tschernobyls

Am 26. April hat die Grüne Jugend gemeinsam mit den Grünen an die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe erinnert.

Auch zwanzig Jahre nach der Katastrophe sind wir nicht wesentlich weiter gekommen, uns endgültig von der Atomkraft zu verabschieden. Der Ausstieg ist beschlossen, jedoch lässt die Union keinen Zweifel daran, dass sie dies nicht so lassen möchte. Die Grüne Jugend sagt 'Hände weg' vom Atomausstieg.

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Kein Naziaufmarsch in Lübeck

Es war kein Aprilscherz, als am ersten April 2006 die NPD zu ihrem Aufmarsch in Lübeck antrat.

Bis zu 3000 Leute haben sich den Nazis an der Puppenbrücke in den Weg gestellt. Gemeinsam war man sich einig: "Nazis haben in der Innenstadt nichts zu suchen". Die Polizei versuchte, die Nazis über einen Umweg in die Stadt zu lotsen, doch auch hier wurde der Weg blockiert. Wir überlassen in Lübeck den Nazis nicht die Straße. Deswegen helft auch 2007, die Nazis aufzuhalten! Die NPD hat ihren Aufmarsch für den 30. März angekündigt. Weiter Inoformationen folgen.